Datenreport · Aktualisiert Oktober 2026

Illegaler Welpenhandel in Deutschland: 257 Fälle und 598 Hunde im Jahr 2025

Der Deutsche Tierschutzbund hat 2025 257 Fälle von illegalem Heimtierhandel erfasst, 33 mehr als 2024. Betroffen waren 2.250 Tiere, darunter 598 Hunde und 56 Katzen. In 86,08 % der Fälle mit Altersangabe waren die Welpen zu jung für einen legalen Grenzübertritt, häufigstes Herkunftsland war Rumänien.

Zwei junge Welpen in einer Quarantänebox im Tierheim, Symbolbild zum illegalen Welpenhandel in Deutschland
Symbolbild (KI-generiert). Daten und Diagramme stammen aus den in diesem Report genannten Quellen.
257
Fälle von illegalem Heimtierhandel, die dem Deutschen Tierschutzbund 2025 bekannt wurden
598
illegal gehandelte Hunde 2025, nach 515 im Jahr 2024
86,08 %
der Fälle mit Altersangabe: Welpen zu jung für den legalen Grenzübertritt (2025)
16,07 €
Kosten pro Tier und Tag für Unterbringung und Pflege im Tierheim 2025, ohne Tierarzt
85
Fälle mit Herkunftsland Rumänien 2025, das sind 36,96 % der Fälle mit Angabe

Von der dogeats.in-Redaktion · Veröffentlicht 2026-10-10 · Aktualisiert 2026-10-10 · Frei nutzbar mit Quellenangabe (CC BY 4.0)

Wichtigste Ergebnisse

  1. 2025 wurden 257 Fälle bekannt, 14,7 % mehr als 2024 mit 224 Fällen.
  2. Die Zahl illegal gehandelter Hunde stieg von 515 auf 598, ein Plus von 16,1 %.
  3. Der Höchststand liegt im Pandemiejahr 2021: 339 Fälle und 1.938 Hunde.
  4. Von 2014 bis 2025 erfasste der Verband zusammen 1.911 Fälle mit 23.990 Tieren, darunter 9.150 Hunde.
  5. In 86,08 % der Fälle mit Altersangabe waren die Hunde und Katzen 2025 zu jung für den Grenzübertritt, 2024 waren es 79,89 %.
  6. Rumänien (85 Fälle) und Bulgarien (52 Fälle) lagen 2025 als Herkunftsländer vorn, zusammen in 59,6 % der Fälle mit Angabe.
  7. Bayern meldete 2025 mit 128 Fällen 51,61 % aller Fälle mit bekanntem Bundesland.
  8. Der Zwergspitz war 2025 in 27 von 140 Fällen mit Rassehunden dabei, das sind 19,29 %.
  9. Tierheime zahlten 2025 im Schnitt 16,07 € pro Tier und Tag für Unterbringung und Pflege, 2023 waren es 24,68 €.
  10. Das EU-Parlament stimmte am 28. April 2026 mit 558 zu 35 Stimmen für Chip- und Registrierpflicht für Hunde und Katzen.

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Wichtigste Ergebnisse: Illegaler Welpenhandel in Deutschland: 257 Fälle und 598 Hunde im Jahr 2025
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Wie viele Fälle von illegalem Welpenhandel gibt es in Deutschland?

Der Deutsche Tierschutzbund hat 2025 257 Fälle von illegalem Heimtierhandel gezählt. Das sind 33 Fälle mehr als 2024 mit 224 Fällen. Der Verband spricht von einer wieder steigenden Tendenz.

Ein Fall ist ein illegaler Transport oder Handel mit einem oder mehreren Tieren, bei dem gegen EU- oder Bundesrecht verstoßen wurde. Die meisten Fälle fallen bei Polizeikontrollen auf Autobahnen auf. Hinzu kommen Hinweise auf verdächtige Online-Anzeigen und Meldungen von Tierarztpraxen.

Den Höchststand gab es 2021 mit 339 Fällen. Seitdem sank die Zahl auf 221 Fälle im Jahr 2023. 2025 lag sie 3,9-mal so hoch wie 2019, dem letzten Jahr vor der Pandemie.

Illegaler Heimtierhandel in Deutschland: bekannt gewordene Fälle pro Jahr, 2014 bis 2025
Illegaler Heimtierhandel in Deutschland: bekannt gewordene Fälle pro Jahr, 2014 bis 20252014: 54; 2015: 36; 2016: 59; 2017: 107; 2018: 84; 2019: 66; 2020: 172; 2021: 339; 2022: 292; 2023: 221; 2024: 224; 2025: 25701002003004002014542015362016592017107201884201966202017220213392022292202322120242242025257Fälle

Quelle: Deutscher Tierschutzbund, Auswertung Illegaler Heimtierhandel 2025 (Stand Mai 2026), Tabelle 2. Erfasst sind nur Fälle, die dem Verband bekannt wurden.

Zahlen anzeigen
LabelFälle
201454
201536
201659
2017107
201884
201966
2020172
2021339
2022292
2023221
2024224
2025257
Diagramm einbetten
Illegaler Heimtierhandel 2014 bis 2025: Fälle, betroffene Tiere nach Art und beschlagnahmte Tiere
JahrFälleTiere gesamtHundeKatzenandere Tierartenbeschlagnahmt
20252572.250598561.5962.151
202422499151566410987
20232217316295646609
20222921.2301.027961071.220
20213392.2281.9381471432.069
20201721.2211.054139281.048
20196673136623342650
20188498955252385987
201710711.0016418210.27810.948
2016591.207550825751.119
2015365054221370475
201454906858471666
Summe1.91123.9909.15085913.98122.929
In den fünf Jahren 2021 bis 2025 wurden 1.333 Fälle bekannt. In den sechs Jahren 2014 bis 2019 waren es zusammen 406.

Die Summenzeile stammt aus eigener Addition der Jahreswerte. Über zwölf Jahre kommen 1.911 Fälle und 23.990 Tiere zusammen. Die Tierzahl ist durch zwei Großtransporte 2017 verzerrt, mit über 3.000 und über 7.000 Ziervögeln, Reptilien und Kleintieren.

Alle Zahlen sind Mindestwerte. Der Verband geht von einer hohen Dunkelziffer aus, weil viele Verkäufe als Privatverkauf getarnt sind.

Hunde machen den größten Teil der Fälle aus

In 213 der 257 Fälle des Jahres 2025 ging es ausschließlich um Hunde, das sind 82,88 %. Nur Katzen betrafen 34 Fälle, Hunde und Katzen zusammen 2 Fälle. In 8 Fällen wurden andere Tierarten gehandelt.

Die Zahl der Hunde stieg 2025 auf 598. Sie liegt damit 69,1 % unter dem Rekord von 1.938 Hunden aus dem Jahr 2021. Von 2020 bis 2025 kamen 5.761 Hunde zusammen.

Die hohe Gesamtzahl von 2.250 Tieren geht auf einen einzigen Fall zurück. Der Zoll am Flughafen Köln fand im Juni 2025 rund 1.500 Vogelspinnen in Keksverpackungen aus Vietnam. Ohne diesen Fall wären es rund 750 Tiere gewesen.

Illegal gehandelte Hunde in Deutschland pro Jahr, 2014 bis 2025
Illegal gehandelte Hunde in Deutschland pro Jahr, 2014 bis 20252014: 858; 2015: 422; 2016: 550; 2017: 641; 2018: 552; 2019: 366; 2020: 1.054; 2021: 1.938; 2022: 1.027; 2023: 629; 2024: 515; 2025: 59805001.0001.5002.000201485820152016201720182019366202020211.9382022202320242025598Hunde

Quelle: Deutscher Tierschutzbund, Auswertung Illegaler Heimtierhandel 2025, Tabelle 1.

Zahlen anzeigen
LabelHunde
2014858
2015422
2016550
2017641
2018552
2019366
20201.054
20211.938
20221.027
2023629
2024515
2025598
Diagramm einbetten
Fälle von illegalem Heimtierhandel nach betroffener Tierart, Anteile 2014 bis 2025
nur Hundenur KatzenHunde und Katzenandere Tierarten

Quelle: Deutscher Tierschutzbund, Auswertung 2025, Tabelle 2. Anteile an allen Fällen des Jahres.

Zahlen anzeigen
Labelnur Hundenur KatzenHunde und Katzenandere Tierarten
201447151
201534020
201653411
201792753
201872336
201956145
2020153973
202130317163
20222532676
20231951952
202419021112
20252133428
Diagramm einbetten
Fälle von illegalem Heimtierhandel nach Tierart, 2014 bis 2025 (Anzahl der Fälle)
Jahrnur Hundenur KatzenHunde und Katzenandere TierartenFälle gesamt
20252133428257
202419021112224
20231951952221
20222532676292
202130317163339
2020153973172
20195614566
20187233684
201792753107
20165341159
20153402036
20144715154

Über alle zwölf Jahre betrafen 86,9 % der Fälle ausschließlich Hunde. Unter den anderen Arten fanden sich 2025 unter anderem sechs Affen, zwei Zebras, ein Serval und sieben tunesische Landschildkröten.

Weniger Tiere pro Transport, mehr getarnte Einzelverkäufe

Pro Fall werden immer weniger Hunde und Katzen gefunden. 2014 waren es laut Tierschutzbund im Schnitt 15,60 Tiere je Fall, 2025 nur noch 2,60.

Der Verband deutet das als neue Strategie der Händler. Statt ganzer Lkw-Ladungen werden einzelne Welpen geschmuggelt und als Privatverkauf ausgegeben. Für Käuferinnen und Käufer ist das schwer zu erkennen.

Die Werte für 2023 und 2024 sind in den Berichten nicht einheitlich. Für 2023 nennt der Bericht 3,06 Tiere, der Fachartikel ein Jahr später 3,05. Für 2024 stehen im selben Artikel 3,06 und 2,73, der Bericht 2025 nennt 2,73.

Durchschnittliche Zahl illegal gehandelter Hunde und Katzen je Fall, ausgewählte Jahre
Durchschnittliche Zahl illegal gehandelter Hunde und Katzen je Fall, ausgewählte Jahre2014: 15,60; 2023: 3,05; 2024: 2,73; 2025: 2,6005101520201415,6020233,0520242,7320252,60Tiere je Fall

Quelle: Deutscher Tierschutzbund, Auswertungen 2023, 2024 und 2025. Für 2023 und 2024 weichen die Angaben zwischen den Veröffentlichungen ab, gezeigt sind die jüngsten Werte. Verbandswerte: Aus Tabelle 1 und 2 lassen sie sich nicht exakt nachrechnen, für 2025 ergeben 654 Hunde und Katzen in 250 Fällen rechnerisch 2,62.

Zahlen anzeigen
LabelTiere je Fall
201415,60
20233,05
20242,73
20252,60
Diagramm einbetten
Hunde und Katzen je Fall: Angaben des Tierschutzbundes im Vergleich der Veröffentlichungen
JahrBericht 2023 (April 2024)Tierärzteblatt 8/2025Bericht 2025 (Mai 2026)
201415,6015,6015,60
20233,063,05keine Angabe
2024nicht erschienen3,06 und 2,732,73
2025nicht erschienennicht erschienen2,60

Woher kommen illegal gehandelte Welpen?

Die meisten illegal gehandelten Welpen kommen aus Osteuropa. 2025 stammten die Tiere in 85 Fällen aus Rumänien und in 52 Fällen aus Bulgarien. Zusammen sind das 59,6 % der 230 Fälle mit Angabe zum Herkunftsland.

Für 2024 nannte der Tierschutzbund Rumänien zum neunten Mal in Folge als häufigstes Herkunftsland, 2025 lag es erneut vorn. Dahinter folgen die Türkei und Ungarn mit je 12 Fällen sowie Polen mit 11.

In 92 von 107 Fällen mit bekanntem Ziel war Deutschland 2025 das Bestimmungsland, das sind 85,98 %. In 14 Fällen war Deutschland nur Transitland, etwa für Belgien und Frankreich.

Herkunftsländer illegal gehandelter Tiere 2025, Zahl der Fälle

Quelle: Deutscher Tierschutzbund, Auswertung 2025, Tabelle 5. Basis: 230 Fälle mit Angabe, Mehrfachnennungen möglich. Länder mit 1 Fall nicht gezeigt.

Zahlen anzeigen
LabelFälle
Rumänien85
Bulgarien52
Türkei12
Ungarn12
Polen11
Republik Moldau9
Serbien9
Ukraine8
Tschechien7
Slowakei7
Kroatien4
Italien3
Portugal3
Österreich2
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Rumänien als Herkunftsland illegal gehandelter Tiere, 2021 bis 2025
JahrFälle aus RumänienFälle mit HerkunftsangabeAnteilPlatz 2 und 3
20258523036,96 %Bulgarien (52), Türkei und Ungarn (je 12)
20244315427,92 %Bulgarien (36), Türkei (11)
20234116824,40 %Bulgarien (28), Polen (22)
2022keine Zahl genanntkeine AngabePlatz 1Bulgarien und Polen, danach Ungarn
20217527727,07 %Bulgarien (62), Ungarn (31)

Für 2022 nennt der Fachartikel nur die Reihenfolge, keine Fallzahlen. Für 2021 nennt der Bericht 277 Fälle mit Angabe zum Herkunftsland, Rumänien kam in 75 davon vor.

Bayern und Sachsen melden die meisten Fälle

Bayern ist seit Jahren das Bundesland mit den meisten aufgedeckten Fällen. 2025 waren es 128 Fälle, das sind 51,61 % der 248 Fälle mit bekanntem Bundesland. Es folgen Sachsen mit 64 Fällen (25,81 %) und Hamburg mit 21 Fällen (8,47 %).

Der Verband sieht vor allem Tierheime in grenznahen Ländern belastet, allen voran in Bayern und Sachsen. Er betont aber, dass nicht aus allen Ländern genug Meldungen vorliegen. Er fordert deshalb eine zentrale Datensammlung.

Aufgedeckte Fälle von illegalem Heimtierhandel in Bayern, 2021 bis 2025
Aufgedeckte Fälle von illegalem Heimtierhandel in Bayern, 2021 bis 20252021: 142 (41,88 %); 2022: 149 (51,02 %); 2023: 100 (45,25 %); 2024: 94 (41,96 %); 2025: 128 (51,61 %)0501001502021142 (41,88 %)2022149 (51,02 %)2023100 (45,25 %)202494 (41,96 %)2025128 (51,61 %)Fälle

Quelle: Deutscher Tierschutzbund, Auswertungen 2021, 2023, 2024 und 2025 sowie Deutsches Tierärzteblatt 12/2023 (Wert 2022). Anteile 2021 bis 2024 an allen Fällen, 2025 an den 248 Fällen mit bekanntem Bundesland.

Zahlen anzeigen
LabelFälle
2021142 (41,88 %)
2022149 (51,02 %)
2023100 (45,25 %)
202494 (41,96 %)
2025128 (51,61 %)
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Aufgedeckte Fälle von illegalem Heimtierhandel 2023 nach Bundesland
BundeslandFälleAnteil in %
Bayern10045,25
Berlin4118,55
Sachsen2913,12
Nordrhein-Westfalen2812,67
Hamburg114,98
Hessen41,81
Baden-Württemberg31,36
Rheinland-Pfalz20,90
Niedersachsen20,90
Brandenburg10,45

2024 lagen Bayern (94), Sachsen (45) und Berlin (35) vorn, 2023 Bayern (100), Berlin (41) und Sachsen (29). 2022 lag Bayern mit 149 Fällen vorn, das waren 51,02 %, vor Berlin mit 39. Für Sachsen 2023 nennt der Fachartikel im Fließtext 29, in der Tabelle 27 Fälle. Der dort genannte Anteil von 13,12 % passt nur zu 29, ebenso der ausführliche Bericht.

Zwergspitz, Malteser und Pudel: die meistgehandelten Rassen

Gehandelt werden vor allem kleine Modehunde. 2025 war der Zwergspitz in 27 von 140 Fällen mit Rassehunden dabei, das sind 19,29 %. Es folgen Malteser mit 13 und Pudel mit 10 Fällen.

Ob ein Hund Rassehund oder Mischling war, ist für 181 von 216 Fällen mit Hunden bekannt. In 140 dieser Fälle waren Rassehunde betroffen, in 48 Mischlinge. Manche Transporte hatten beides an Bord.

Unter den Rassen sind viele mit Qualzuchtmerkmalen, etwa Französische Bulldoggen und Möpse. Der Verband fand 2025 auch häufig Merle-Färbungen bei Dackeln und Französischen Bulldoggen. Wie beliebt diese Rassen insgesamt sind, zeigt unser Report zu den beliebtesten Hunderassen.

Illegal gehandelte Hunderassen 2025, Zahl der Fälle

Quelle: Deutscher Tierschutzbund, Auswertung 2025, Tabelle 3. Basis: 140 Fälle mit Rassehunden, Mehrfachnennungen möglich.

Zahlen anzeigen
LabelFälle
Zwergspitz27
Malteser13
Pudel10
Dackel9
Französische Bulldogge8
Shih Tzu6
Dobermann5
Bichon Frisé5
Chihuahua5
Diagramm einbetten
Häufigste illegal gehandelte Hunderassen 2024 und 2025, Fälle und Anteil an den Fällen mit Rassehunden
RasseFälle 2025Anteil 2025 in %Fälle 2024Anteil 2024 in %
Zwergspitz2719,292627,37
Malteser139,291111,58
Pudel107,1422,11
Dackel96,4355,26
Französische Bulldogge85,711010,53
Shih Tzu64,2922,11
Dobermann53,5755,26
Bichon Frisé53,5711,05
Chihuahua53,5733,16
  • Katzen 2025: In 36 Fällen wurden Katzen gehandelt. Unter den Rassekatzen lag Scottish Fold mit 8 Fällen vorn, vor Britisch Kurzhaar mit 3.
  • Katzen 2024: Britisch Kurzhaar führte mit 4 Fällen, vor Scottish Fold mit 3 und Maine Coon mit 2.
  • Listenhunde: 2025 fanden Behörden in 4 Fällen Hunde, die nach dem Hundeverbringungs- und -einfuhrbeschränkungsgesetz nicht eingeführt werden dürfen. 2024 waren es 6 Fälle.
  • Basis 2024: 95 Fälle mit Rassehunden. 2024 sind Pudel (2 Fälle), Zwergpudel (4) und Toypudel (2) getrennt gezählt.

Welche Rassen in den einzelnen Bundesländern als gefährlich gelten, steht im Report zu Listenhunden nach Bundesland.

Zu jung, krank, oft ohne Tollwutimpfung

Welpen müssen für die Ein- und Durchreise älter als 15 Wochen sein. Die Tollwutimpfung ist frühestens mit 12 Wochen möglich, der Schutz braucht dann 21 Tage. 2025 waren in 136 von 158 Fällen mit Altersangabe die Tiere jünger. Das sind 86,08 %.

In 46 Fällen waren die Welpen 8 Wochen alt oder jünger, in 15 davon höchstens 6 Wochen. 2024 fanden Behörden in zwei Fällen sogar 2 Wochen alte Hundewelpen.

Der häufigste Grund für die Beschlagnahmung ist ein Verstoß gegen das Tiergesundheitsgesetz, meist eine fehlende oder ungültige Tollwutimpfung. 2025 traf das auf 215 von 224 Fällen mit Angabe zu, also 95,98 %.

Ein Dackelwelpe wird in einer Tierarztpraxis untersucht, Symbolbild zur Gesundheit illegal gehandelter Welpen
Symbolbild. 2025 zeigten Hunde und Katzen in 73,28 % der Fälle mit Gesundheitsangaben Krankheitszeichen. Symbolbild (KI-generiert).
Anteil der Fälle mit zu jungen Welpen für einen legalen Grenzübertritt, 2021 bis 2025
Anteil der Fälle mit zu jungen Welpen für einen legalen Grenzübertritt, 2021 bis 20252021: 94,22 %; 2022: 86,23 %; 2023: 69,83 %; 2024: 79,89 %; 2025: 86,08 %0255075100202194,22 %202286,23 %202369,83 %202479,89 %202586,08 %%

Quelle: Deutscher Tierschutzbund, Auswertungen 2021 bis 2025. Basis: Fälle mit Hunden oder Katzen und genauer Altersangabe.

Zahlen anzeigen
Label%
202194,22 %
202286,23 %
202369,83 %
202479,89 %
202586,08 %
Diagramm einbetten
Gesundheitszustand illegal gehandelter Hunde und Katzen, Anteil der Fälle mit Angaben, 2020 bis 2025
JahrFälle mit KrankheitszeichenAnteil krankdavon Durchfalldavon Giardiendavon Parvovirose
20258573,28 %50,59 %46,51 %9,30 %
20248082,47 %70,00 %32,14 %1,79 %
20237287,80 %62,50 %55,55 %17,78 %
202212182,87 %70,24 %44,70 %17,65 %
202120179,76 %71,64 %52,77 %12,50 %
202010484,55 %62,60 %41,55 %25,97 %
Zu junge Hunde- und Katzenwelpen im illegalen Handel 2021 bis 2025, Fälle mit Altersangabe
JahrFälle mit zu jungen TierenFälle mit AltersangabeAnteil
202513615886,08 %
202415118979,89 %
202312517969,83 %
202221324786,23 %
202126127794,22 %

Die Werte für 2020 bis 2024 stammen aus Tabelle 4 im Tierärzteblatt 8/2025, die für 2025 aus dem Bericht 2025. Der Durchfall-Anteil bezieht sich auf die Fälle mit Krankheitszeichen. Giardien und Parvovirose beziehen sich auf die Fälle mit Durchfall, 2025 waren das 43 Fälle.

Mindestens 14 Tiere starben 2025 während oder nach dem illegalen Handel. 2024 waren es mindestens 42, darunter 35 Kanarienvögel aus einem Transport mit 186 Tieren. Für 2022 nennt der Verband mindestens 28 tote Tiere und 11 tote Welpen, für 2021 mindestens 50.

Was illegaler Welpenhandel die Tierheime kostet

Beschlagnahmte Welpen landen fast immer im Tierheim. 2025 nahmen Tierschutzeinrichtungen in 230 von 253 Fällen mit Angabe die Tiere auf, das sind 90,90 %.

Unterbringung und Pflege kosteten 2025 im Schnitt 16,07 € pro Tier und Tag. Die Spanne reichte von 9,32 € bis 20,62 €. Tierarztkosten sind darin nicht enthalten.

Gegenüber 2023 mit 24,68 € ist der gemeldete Tagessatz um 34,9 % gesunken. Die Werte beruhen auf den Angaben der jeweils antwortenden Tierheime und schwanken deshalb stark.

Kosten der Tierheime pro illegal gehandeltem Hund oder Katze und Tag, 2021 bis 2025
Kosten der Tierheime pro illegal gehandeltem Hund oder Katze und Tag, 2021 bis 20252021: 21,74 €; 2022: 19,21 €; 2023: 24,68 €; 2024: 19,99 €; 2025: 16,07 €0102030202121,74 €202219,21 €202324,68 €202419,99 €202516,07 €€

Quelle: Deutscher Tierschutzbund, Auswertungen 2021 bis 2025. Durchschnitt für Unterbringung und Pflege ohne tiermedizinische Versorgung.

Zahlen anzeigen
Label€
202121,74 €
202219,21 €
202324,68 €
202419,99 €
202516,07 €
Diagramm einbetten
Tagessätze der Tierheime für illegal gehandelte Hunde und Katzen 2021 bis 2025: Durchschnitt und Spanne
JahrDurchschnitt pro Tagniedrigster Werthöchster Wert
202516,07 €9,32 €20,62 €
202419,99 €15,00 €32,96 €
202324,68 €11,60 €33,00 €
202219,21 €10,00 €33,00 €
202121,74 €11,00 €35,00 €
  • Vier Welpen im Alter von 6 bis 7 Wochen kosteten ein Tierheim 2025 bis zur Vermittlung über 11.000 €. Knapp 5.000 € davon entfielen auf die tierärztliche Behandlung, unter anderem wegen Parvovirose.
  • Eine 15 Wochen alte Hündin aus Rumänien mit Leptospirose und Babesiose kostete in der Tierklinik 3.702,70 €.
  • Eine Herz-OP bei einer 15 Wochen alten Malteser-Bichon-Mischlingshündin kostete 4.334,89 €, dazu 980 € für den Stent. Was solche Eingriffe nach der Gebührenordnung kosten, zeigt unser Report zu Tierarztkosten nach GOT.
  • Rechenbeispiel: Bei 16,07 € pro Tag kosten 30 Tage Quarantäne und Pflege 482,10 € pro Tier, ohne Tierarzt.

Nur in wenigen Fällen ist dokumentiert, wie viel die Behörden erstatten. Laut Verband wurden die Kosten in etlichen Fällen nur zum Teil ersetzt. Wie es den Heimen insgesamt geht, zeigt unser Report Tierheime in Deutschland.

In den dokumentierten Beispielen verlangten Händler online 1.500 bis 2.000 € pro Welpe. Was ein Hund aus seriöser Quelle im Jahr kostet, steht im Report zu den Kosten für einen Hund.

Illegale Zuchten in Deutschland

Nicht alle illegal verkauften Welpen kommen aus dem Ausland. Der Tierschutzbund erfasst illegale Zuchten in Deutschland getrennt. 2025 wurden ihm 11 Fälle mit 210 beschlagnahmten Tieren bekannt, davon 177 Hunde und 33 Katzen.

Von 2021 bis 2025 kommen so 989 beschlagnahmte Tiere zusammen, darunter 775 Hunde. Betroffen waren unter anderem Französische Bulldoggen, Zwergspitze, Golden Retriever und Pudel.

Illegale Zuchten in Deutschland 2021 bis 2025: Fälle und beschlagnahmte Tiere
JahrFälleTiere beschlagnahmtHundeKatzen
20251121017733
2024917415420
2023722321211
2022814612224
202162361100 (dazu 123 Vögel und 3 Affen)
2021 starben von 110 in einer illegalen Zucht beschlagnahmten Hunden mindestens 32, das sind 29,09 %. 30 davon nachweislich an Parvovirose.

Was die EU gegen den Welpenhandel plant

Die EU-Kommission hat am 7. Dezember 2023 erstmals eine Verordnung zum Wohlergehen und zur Rückverfolgbarkeit von Hunden und Katzen vorgeschlagen. Kern ist die Pflicht, Tiere per Mikrochip zu kennzeichnen und in nationalen Datenbanken zu registrieren.

Die Kommission beziffert den Handel mit Hunden und Katzen in der EU auf 1,3 Mrd. € pro Jahr. 60 % aller Verkäufe laufen nach ihren Angaben online. Rund 44 % der Haushalte in der EU halten ein Heimtier.

Das EU-Parlament stimmte am 28. April 2026 mit 558 Ja-Stimmen, 35 Gegenstimmen und 52 Enthaltungen zu. Das sind 86,5 % der abgegebenen Stimmen. Der Rat der EU nahm die Verordnung am 22. Mai 2026 an.

Ein Transporter mit leeren Tierboxen auf einem Autobahnrastplatz, Symbolbild zu Kontrollen gegen illegalen Welpenhandel
Symbolbild. Die meisten Fälle werden bei Verkehrskontrollen auf Autobahnen entdeckt. Symbolbild (KI-generiert).
Betrugsmeldungen zum Handel mit Hunden und Katzen im EU-System iRASFF nach meldendem Land, Juli 2022 bis Juli 2023

Quelle: EU-Kommission, Illegal trade of cats and dogs, EU enforcement action (2023), Grafik 5. 467 Meldungen insgesamt, die zehn größten Melder.

Zahlen anzeigen
LabelMeldungen
Deutschland124
Österreich67
Slowenien60
Belgien45
Niederlande34
Italien19
EU-Kommission16
Ungarn16
Norwegen14
Frankreich12
Diagramm einbetten
Herkunftsländer in EU-Betrugsmeldungen zum Hunde- und Katzenhandel, Juli 2022 bis Juli 2023

Quelle: EU-Kommission, EU enforcement action (2023), Grafik 6.

Zahlen anzeigen
LabelMeldungen
Rumänien59
Ungarn42
Ukraine36
Serbien34
Türkei31
Bulgarien30
Polen29
Russland26
Belarus24
Diagramm einbetten
EU-Verordnung über das Wohlergehen von Hunden und Katzen und ihre Rückverfolgbarkeit: Eckdaten
PunktInhaltQuelle
Vorschlag der Kommission7. Dezember 2023, Verfahren 2023/0447 (COD)EU-Kommission
Abstimmung im Parlament28. April 2026: 558 Ja, 35 Nein, 52 EnthaltungenEU-Parlament
Annahme im Rat22. Mai 2026, Tagung Auswärtige Angelegenheiten (Handel)Rat der EU
Chip und Registrierungfür alle Hunde und Katzen in der EU, auch privat gehalteneEU-Parlament
Frist für Verkäufer, Züchter, Tierheime4 Jahre nach InkrafttretenEU-Parlament
Frist für private Halter10 Jahre bei Hunden, 15 Jahre bei KatzenEU-Parlament
Einreise mit HeimtierVoranmeldung in einer Datenbank mindestens 5 Werktage vorherEU-Parlament
Marktvolumen1,3 Mrd. € pro JahrEU-Kommission
Anteil Online-Verkäufe60 %EU-Kommission

Wie groß Deutschlands Rolle ist, zeigt eine EU-Kontrollaktion von Juli 2022 bis Juli 2023. Von 467 Betrugsmeldungen kamen 124 aus Deutschland, das sind 26,6 %. In der Zeit der Aktion begannen 47 Gerichtsverfahren, 19 davon in Deutschland.

Im neuen EU-Netzwerk PAN erstellten Behörden 2025 594 Meldungen, 161 davon aus Deutschland (27,1 %). Das meldete das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit im Februar 2026.

In Deutschland soll eine Zentralstelle Online-Überwachung Tierhandel beim BVL entstehen. Geplant ist ein Pilot über 3 Jahre mit zwei Stellen. Das angekündigte Verbot des anonymen Onlinehandels war laut Tierschutzbund im Juni 2026 noch nicht umgesetzt.

Häufige Fragen

Wie viele Fälle von illegalem Welpenhandel gab es 2025?

Der Deutsche Tierschutzbund hat 2025 257 Fälle von illegalem Heimtierhandel erfasst. Betroffen waren 2.250 Tiere, darunter 598 Hunde und 56 Katzen. Die Zahlen enthalten nur Fälle, die dem Verband bekannt wurden.

Aus welchen Ländern kommen illegal gehandelte Welpen?

Vor allem aus Osteuropa. 2025 nannte der Tierschutzbund Rumänien in 85 und Bulgarien in 52 von 230 Fällen mit Angabe. Danach folgen die Türkei und Ungarn mit je 12 Fällen.

Welche Hunderassen werden am häufigsten illegal gehandelt?

2025 lag der Zwergspitz mit 27 von 140 Fällen mit Rassehunden vorn. Es folgten Malteser mit 13, Pudel mit 10 und Dackel mit 9 Fällen. 2024 führte ebenfalls der Zwergspitz.

Ab welchem Alter dürfen Welpen nach Deutschland eingeführt werden?

Nach den EU-Reiseregeln müssen Welpen älter als 15 Wochen sein. Die Tollwutimpfung ist frühestens mit 12 Wochen möglich und braucht 21 Tage bis zum Schutz. 2025 waren in 86,08 % der Fälle mit Altersangabe die Tiere jünger.

Wie erkenne ich einen illegalen Welpenhändler?

Die Auswertungen zeigen typische Muster: sehr junge Welpen, fehlende oder gefälschte Heimtierausweise und anonyme Online-Anzeigen. Oft ist der Verkauf als Privatverkauf getarnt. Im Zweifel fragen Sie Ihre Tierarztpraxis oder das örtliche Veterinäramt.

Was kostet ein beschlagnahmter Welpe das Tierheim?

Im Schnitt 16,07 € pro Tag für Unterbringung und Pflege im Jahr 2025, ohne Tierarzt. Bei kranken Welpen kommen schnell Tausende Euro dazu. Ein Tierheim zahlte für vier Welpen über 11.000 €.

In welchem Bundesland gibt es die meisten Fälle?

In Bayern. 2025 wurden dort 128 Fälle aufgedeckt, das sind 51,61 % aller Fälle mit bekanntem Bundesland. Sachsen folgte mit 64 Fällen, Hamburg mit 21.

Was ändert die neue EU-Verordnung für Hunde und Katzen?

Alle Hunde und Katzen in der EU müssen gechippt und registriert werden. Verkäufer, Züchter und Tierheime haben dafür 4 Jahre Zeit, private Halter 10 Jahre bei Hunden und 15 Jahre bei Katzen. Das Parlament stimmte am 28. April 2026 zu.

Methodik und Einschränkungen

Grundlage sind die jährlichen Auswertungen des Deutschen Tierschutzbundes zum illegalen Heimtierhandel. Wir haben die Berichte und Fachartikel für die Jahre 2021 bis 2025 geöffnet. Die Zeitreihe 2014 bis 2025 stammt aus Tabelle 1 und 2 des Berichts 2025, Stand Mai 2026.

Der Verband sammelt Fälle aus Pressemeldungen, Behördenangaben und einem Fragebogen an betroffene Mitgliedsvereine. Ein Fall ist ein illegaler Transport oder Handel mit mindestens einem Tier, bei dem gegen EU- oder Bundesrecht verstoßen wurde.

Summen über mehrere Jahre, Veränderungsraten, Anteile Rumäniens und Bulgariens und das Rechenbeispiel für 30 Tage hat dogeats.in selbst berechnet. Alle übrigen Prozentwerte stehen so in den Quellen.

Der EU-Kontext stützt sich auf die Pressemitteilung der EU-Kommission vom 7. Dezember 2023, die Mitteilung des EU-Parlaments vom 28. April 2026, den Kommissionsbericht zur Kontrollaktion 2022/2023 die BVL-Mitteilung vom 19. Februar 2026 und das Abstimmungsergebnis des Rats vom 27. Mai 2026.

Einschränkungen. Die Zahlen sind keine amtliche Statistik. Sie zeigen nur Fälle, die dem Tierschutzbund bekannt wurden, und hängen davon ab, wie viele Vereine den Fragebogen ausfüllen. Viele Angaben wie Alter, Herkunft oder Gesundheit liegen nur für einen Teil der Fälle vor, die Basis wechselt deshalb von Jahr zu Jahr. Einige Werte weichen zwischen den Veröffentlichungen ab, etwa die Tiere pro Fall 2023 und 2024 oder Sachsen 2023. Wir zeigen beide Angaben oder nennen die Quelle. Die englische Kurzfassung des Berichts 2025 nennt 250 Fälle und 1.596 Tiere. Das sind die Fälle mit Hunden oder Katzen und die Zahl der anderen Tierarten, Tabelle 2 ergibt 257 Fälle.

Quellen

  1. Deutscher Tierschutzbund: Illegaler Heimtierhandel und seine Auswirkungen auf deutsche Tierheime, Auswertung 2025 (Stand Mai 2026), Zeitreihe 2014 bis 2025, Fälle, Tierarten, Herkunft, Rassen, Alter, Gesundheit, Kosten 2025
  2. Deutsches Tierärzteblatt 2026; 74 (7): Illegaler Heimtierhandel, Auswertung 2025, Tabelle 1, Bundesländer 2025, EU-Abstimmung, ZOT, Koalitionsvertrag
  3. EU-Kommission: Pressemitteilung IP/23/6251 vom 7. Dezember 2023, Vorschlag zur Verordnung über Hunde und Katzen, 1,3 Mrd. €, 60 % online, 44 % der Haushalte
  4. Außerdem herangezogen: Deutsches Tierärzteblatt 2025; 73 (8): Illegaler Heimtierhandel, Auswertung 2024, Deutsches Tierärzteblatt 2024: Illegaler Heimtierhandel, Auswertung 2023, Deutscher Tierschutzbund: Auswertung 2023 mit Rückblick auf zehn Jahre (Stand April 2024), Deutsches Tierärzteblatt 2023; 71 (12): Illegaler Heimtierhandel, Auswertung 2022, Deutscher Tierschutzbund: Auswertung Illegaler Heimtierhandel 2021, Deutscher Tierschutzbund: Pressemeldung vom 16. April 2025, Europäisches Parlament: Pressemitteilung vom 28. April 2026, Rat der EU: Abstimmungsergebnis 9729/26 zur Verordnung über das Wohlergehen von Hunden und Katzen (27. Mai 2026), EU-Kommission: Illegal trade of cats and dogs, EU enforcement action (2023), BVL: Pressemitteilung vom 19. Februar 2026, Landkreis Stade, Veterinäramt: Reisebestimmungen für Hunde, Katzen und Frettchen (Februar 2025), Deutscher Tierschutzbund: Pressemeldung vom 30. April 2024 zur Auswertung 2023.

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