Datenreport · Aktualisiert Oktober 2026

Zecken beim Hund in Deutschland: Welche Arten Hunde befallen, wie häufig Babesiose, Anaplasmose und Borreliose sind und was Studien über Auwaldzecke und Hyalomma zeigen

Fast jede fünfte Zecke, die Tierärzte 2020 und 2021 in Deutschland von Hunden ablösten, war eine Auwaldzecke, der Überträger der Babesiose. In Brandenburg und Sachsen-Anhalt waren es fast zwei Drittel. Von 20.914 Hunden, deren Blut 2007 bis 2020 per PCR auf Babesien untersucht wurde, waren 3,2 % positiv. Bei Anaplasma waren es 4,9 % per PCR und 27,4 % per Antikörpertest. Diese Werte stammen aus Laboreinsendungen von Tierarztpraxen. Warum die Hunde getestet wurden, ist nicht erfasst, die Werte gelten deshalb nicht für alle Hunde in Deutschland.

Ein braun-weißer Mischlingshund steht auf einem schmalen Pfad im hohen Gras eines Auwalds mit Weiden und Erlen
Symbolbild. Daten und Diagramme stammen aus den in diesem Report genannten Quellen.
18,8 %
Anteil der Auwaldzecke an allen Zecken, die 2020 und 2021 in Deutschland von Hunden abgesammelt wurden (Probst, Springer, Strube 2023)
3,2 %
der 20.914 Hunde mit positiver Babesien-PCR, Labordaten 2007 bis 2020
27,4 %
der 90.376 auf Anaplasma getesteten Hunde mit Antikörpern, 2008 bis 2020
49
Hunde mit in Berlin und Brandenburg erworbener Babesiose, Fallserie 2015 bis 2021
212
Hyalomma-Zecken in Deutschland nachgewiesen, 2019 bis 2023, davon 4 an Hunden

Von der dogeats.in-Redaktion · Veröffentlicht 2026-10-16 · Aktualisiert 2026-10-16 · Frei nutzbar mit Quellenangabe (CC BY 4.0)

83 Statistiken · 16 Quellen · 7 Diagramme · 4 Tabellen · jede Zahl an der Quelle geprüft

Wichtigste Ergebnisse

  1. Von den Zecken, die Tierarztpraxen von März 2020 bis Oktober 2021 in Deutschland von Hunden ablösten, waren 78,0 % Holzböcke und 18,8 % Auwaldzecken.
  2. In Sachsen-Anhalt waren 66,7 % und in Brandenburg 63,6 % der Zecken an Hunden Auwaldzecken, in Nordrhein-Westfalen nur 1,0 %.
  3. Von 20.914 Hunden, deren Blut 2007 bis 2020 bei LABOKLIN per PCR auf Babesien getestet wurde, waren 659 positiv, das sind 3,2 %.
  4. Im Frühjahr und Herbst waren 4,7 % der Babesien-Tests positiv, im Sommer und Winter 1,6 %.
  5. Hunde ohne Zeckenschutz waren in der Babesien-Studie zu 8,7 % positiv, Hunde mit Zeckenschutz zu 3,1 % (Fragebogendaten zu 771 Hunden).
  6. Die Freie Universität Berlin beschrieb 49 Hunde, die sich 2015 bis 2021 in Berlin und Brandenburg mit Babesia canis ansteckten; 7 starben oder wurden eingeschläfert.
  7. Bei Anaplasma waren 2008 bis 2020 von 27.368 per PCR getesteten Hunden 4,9 % positiv, von 90.376 per Antikörpertest getesteten 27,4 %.
  8. Antikörper gegen Anaplasma fanden sich bei 12,3 % der Hunde bis 2 Jahre und bei 42,3 % der Hunde über 10 bis 13 Jahre.
  9. In einer Münchner Stichprobe von 448 zufällig ausgewählten Hunden (veröffentlicht 2012) hatten 4,9 % Antikörper gegen Borrelien.
  10. Von 2019 bis 2023 wurden in Deutschland 212 erwachsene Hyalomma-Zecken gefunden, 119 davon im warmen, trockenen Jahr 2019.

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Welche Zecken befallen Hunde in Deutschland?

Die häufigste Zecke an Hunden in Deutschland ist der Holzbock (Ixodes ricinus) mit 78,0 % aller abgesammelten Zecken, an zweiter Stelle folgt die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus) mit 18,8 %. Das zeigt eine Sammelstudie der Tierärztlichen Hochschule Hannover, für die Tierarztpraxen von März 2020 bis Oktober 2021 Zecken einschickten.

Insgesamt kamen aus Deutschland und Österreich 19.514 Zecken zusammen, 10.287 davon stammten von Hunden. Im Schnitt saßen 1,62 Zecken an einem befallenen Hund, bei 20,9 % der Hunde waren es mehrere. Die Igelzecke (Ixodes hexagonus) spielte bei Hunden mit 1,65 % kaum eine Rolle. Die Braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus) fand sich nur 8 Mal unter 10.284 bestimmten Zecken von Hunden aus beiden Ländern.

Die Auwaldzecke heißt auch Wiesenzecke und zählt zu den Buntzecken. ESCCAP Deutschland führt sie als Wiesenzecke. Wie viele Hunde in Deutschland leben und damit Zecken ausgesetzt sind, zeigt unser Report Hunde in Deutschland in Zahlen.

Zeckenarten an Hunden in Deutschland, Anteil an allen von Hunden abgesammelten Zecken, März 2020 bis Oktober 2021

Quelle: Probst, Springer, Strube, Parasites & Vectors 2023, Tabelle 2 (Deutschland). Sammelstudie mit Tierarztpraxen, morphologische Bestimmung. Sonstige: weitere Arten und nur bis zur Gattung bestimmte Zecken (Rest auf 100 %, Berechnung dogeats.in).

Zahlen anzeigen
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Holzbock (Ixodes ricinus)78,0 %
Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus)18,8 %
Igelzecke (Ixodes hexagonus)1,65 %
Sonstige und unbestimmt1,5 %
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Die Studie wurde von der Intervet Deutschland GmbH finanziell unterstützt, die auch die Praxen anwarb. Die Zecken wurden an der Tierärztlichen Hochschule Hannover unter dem Mikroskop bestimmt.

Wo kommt die Auwaldzecke in Deutschland vor?

Die Auwaldzecke ist im Osten Deutschlands am häufigsten: In Sachsen-Anhalt waren 66,7 % und in Brandenburg 63,6 % der Zecken an Hunden Auwaldzecken. In Nordrhein-Westfalen lag ihr Anteil bei 1,0 %, aus Hamburg und Bremen kam in der Studie keine einzige.

Eine Bürgerstudie der Universität Hohenheim und der Tierärztlichen Hochschule Hannover sammelte von Februar 2019 bis Februar 2020 genau 3.902 Dermacentor-Zecken. 84,24 % davon waren Auwaldzecken. Von 2.535 Auwaldzecken mit Angabe zum Wirt stammten 1.212 von Hunden, das sind 47,8 %. Funde gab es aus allen Bundesländern außer Hamburg. Die Autoren sehen eine deutliche Ausbreitung, besonders in Norddeutschland.

Die zweite heimische Dermacentor-Art, die Schafzecke (Dermacentor marginatus), wurde in derselben Studie nur im Südwesten gefunden, am häufigsten an Pferden.

Makroaufnahme einer Auwaldzecke mit weißlich marmoriertem Rückenschild an der Spitze eines Grashalms
Die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus) erkennt man am hell marmorierten Rückenschild. Sie überträgt Babesia canis. Symbolbild. Symbolbild.
Anteil der Auwaldzecke an den von Hunden abgesammelten Zecken nach Bundesland, März 2020 bis Oktober 2021

Quelle: Probst, Springer, Strube, Parasites & Vectors 2023, Tabelle 2. Ohne Schleswig-Holstein und Thüringen, deren Tabellenzeilen in sich nicht stimmig sind. Kleine Stichproben in Berlin (104 Zecken), Hamburg (37) und Bremen (101), aus den Tabellenanteilen zurückgerechnet (Berechnung dogeats.in).

Zahlen anzeigen
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Sachsen-Anhalt66,7 %
Brandenburg63,6 %
Sachsen34,3 %
Hessen32,1 %
Berlin30,8 %
Bayern10,9 %
Niedersachsen7,8 %
Saarland7,3 %
Mecklenburg-Vorpommern5,8 %
Baden-Württemberg5,0 %
Rheinland-Pfalz4,2 %
Nordrhein-Westfalen1,0 %
Bremen0 %
Hamburg0 %
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Die Anteile hängen auch davon ab, welche Praxen mitgemacht haben. Aus Niedersachsen und Bayern kamen besonders viele Zecken, aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen nur wenige. Ein Anteil von 0 % heißt deshalb nicht, dass es dort keine Auwaldzecken gibt.

Wie häufig ist Babesiose beim Hund in Deutschland?

Eine Meldepflicht für Babesiose beim Hund gibt es nicht (Tierseuchenmeldeverordnung 2026), die beste Annäherung sind Labordaten. Von 20.914 Hunden, deren Blut Tierärzte 2007 bis 2020 bei LABOKLIN per PCR auf Babesien testen ließen, waren 659 positiv, also 3,2 %. Warum die Hunde getestet wurden, ist in der Studie nicht erfasst. Es ist keine Zufallsstichprobe, der Wert gilt also nicht für alle Hunde.

Am höchsten lag der Anteil positiver Tests im Saarland und in Sachsen-Anhalt mit je 7,7 %, gefolgt von Hessen mit 5,2 %. Am niedrigsten war er in Mecklenburg-Vorpommern mit 1,5 %. Pro Jahr stieg die Chance auf ein positives Ergebnis laut Studie um etwa 3 %.

Die Jahreszeit spielt eine große Rolle. Im Frühjahr und Herbst waren 4,7 % der Tests positiv, im Sommer und Winter 1,6 %. Am höchsten war das Risiko im Oktober, gefolgt von April, November und Mai. Das passt zu den zwei Aktivitätsgipfeln der Auwaldzecke.

Anteil positiver Babesien-PCR bei Hunden nach Bundesland, Laboreinsendungen 2007 bis 2020

Quelle: Schäfer et al., Parasites & Vectors 2023, Tabelle 2 (20.914 getestete Hunde, LABOKLIN). Laboreinsendungen, keine Zufallsstichprobe; der Grund der Tests ist nicht erfasst. Der Fließtext der Studie nennt für das Saarland 7,2 %, die Tabelle 46 von 601 Hunden (7,7 %). Die Länderzeilen der Tabelle ergeben zusammen 20.932 Hunde und 658 positive statt 20.914 und 659 (Berechnung dogeats.in).

Zahlen anzeigen
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Saarland7,7 %
Sachsen-Anhalt7,7 %
Hessen5,2 %
Baden-Württemberg4,0 %
Bayern3,4 %
Sachsen3,4 %
Berlin und Brandenburg3,1 %
Niedersachsen und Bremen2,6 %
Nordrhein-Westfalen2,3 %
Schleswig-Holstein und Hamburg1,8 %
Rheinland-Pfalz1,7 %
Thüringen1,7 %
Mecklenburg-Vorpommern1,5 %
Deutschland gesamt3,2 %
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Anteil positiver Babesien-PCR bei Hunden nach Jahreszeit, Zeckenstich und Zeckenschutz, Laboreinsendungen 2007 bis 2020
GruppeGetestete HundePositivAnteil positiv
Frühjahr und Herbst10.5704944,7 %
Sommer und Winter10.3441651,6 %
Zeckenstich vom Tierarzt angegeben2363916,5 %
Kein Zeckenstich angegeben633162,5 %
Mit Zeckenschutz392123,1 %
Ohne Zeckenschutz379338,7 %

Die Angaben zu Zeckenstich und Zeckenschutz stammen aus Fragebögen, die nur für 10,4 % der Hunde zurückkamen. Von 172 sequenzierten Proben aus 2018 und 2019 waren 156 Babesia canis, 9 Babesia vogeli, 5 Babesia gibsoni und 2 Babesia vulpes.

Welche Symptome hat Babesiose beim Hund?

In einer Berliner Fallserie mit 49 Hunden waren alle untersuchten Hunde matt und hatten zu wenige Blutplättchen, 85 % hatten eine Blutarmut. Die Freie Universität Berlin beschrieb Hunde, deren Ansteckung von 2015 bis 2021 die Autoren der Region Berlin und Brandenburg zuordnen. Bei einigen Hunden mit Reisen ist eine Ansteckung anderswo laut Studie nicht ganz ausgeschlossen.

Die Hälfte hatte Fieber, 52 % hatten roten oder dunklen Urin, 63 % blasse Schleimhäute. 4 Hunde wurden eingeschläfert, 3 starben. 40 der 49 Hunde erkrankten zwischen September und Januar. Der Nachweis gelang bei allen per PCR, im Blutausstrich bei 40 Hunden (87 % der 46 Hunde mit vollständigen Befunden).

74 % der Hunde mit Angaben dazu hatten keinen oder keinen ausreichenden Zeckenschutz. 5 Halter hatten nicht zugelassene Mittel benutzt, darunter Kokosöl, Knoblauch und Essig. Knoblauch ist für Hunde zudem giftig, mehr dazu auf unserer Seite Dürfen Hunde Knoblauch essen?. Zu Kokos als Futter steht mehr unter Dürfen Hunde Kokosnuss essen?.

Befunde bei 49 Hunden mit in Berlin und Brandenburg erworbener Babesiose, 2015 bis 2021

Quelle: Weingart et al., Journal of Veterinary Internal Medicine 2023 (Zusammenfassung). Fallserie einer Universitätsklinik, schwer kranke Hunde sind dort überrepräsentiert. Vollständige Befunde lagen für 46 der 49 Hunde vor. SIRS: systemische Entzündungsreaktion.

Zahlen anzeigen
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Mattigkeit100 %
Zu wenige Blutplättchen100 %
Blutarmut85 %
Blasse Schleimhäute63 %
Roter oder dunkler Urin52 %
Zerfall roter Blutkörperchen im Gefäß52 %
Fieber50 %
Mangel an allen drei Blutzellreihen41 %
SIRS37 %
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Babesiose ist ein Notfall. Roter oder kaffeebrauner Urin, blasse Schleimhäute, Fieber und plötzliche Schlappheit nach einem Zeckenstich gehören noch am selben Tag in die Tierarztpraxis.

Die meisten betroffenen Hunde waren groß: 69 % wogen über 20 kg. Die Autoren empfehlen ganzjährigen Zeckenschutz und Blutspenderhunde in Risikogebieten auf Babesien zu testen.

Wie viele Hunde in Deutschland haben Anaplasmose oder Borreliose?

Bei Anaplasmose waren von 27.368 Hunden, die 2008 bis 2020 bei LABOKLIN per PCR getestet wurden, 4,9 % positiv, Antikörper hatten 27,4 % von 90.376 Hunden. Die PCR zeigt eine laufende Infektion, Antikörper zeigen nur, dass der Hund irgendwann Kontakt mit dem Erreger hatte.

Für Borreliose gibt es weniger aktuelle Zahlen. In einer Münchner Studie mit 448 zufällig ausgewählten Hunden, veröffentlicht 2012, hatten 4,9 % Antikörper gegen Borrelien und 19,4 % gegen Anaplasma. In einer Folgestudie mit 200 Hunden, veröffentlicht 2014, war die Anaplasma-PCR bei 4 Hunden positiv, also bei 2,0 %.

Diese Werte lassen sich nicht direkt vergleichen. Sie stammen aus verschiedenen Jahren, Regionen und Testverfahren. Labordaten sind keine Zufallsstichprobe, der Grund der Tests ist dort nicht erfasst. Antikörpertests liegen meist deutlich höher als PCR-Tests.

Positive Tests auf Zeckenerreger bei Hunden in deutschen Studien, nach Erreger, Testverfahren und Stichprobe

Quellen: Schäfer et al., Animals 2023 und Parasites & Vectors 2023 (LABOKLIN, Einsendungen 2008 bzw. 2007 bis 2020); Barth et al., BMTW 2012 (München, SNAP-Schnelltest); Barth et al., Vet Clin Pathol 2014. Verschiedene Methoden und Stichproben, nicht direkt vergleichbar.

Zahlen anzeigen
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Anaplasma Antikörper, Labor, 90.376 Hunde27,4 %
Anaplasma Antikörper, München, 448 Hunde19,4 %
Anaplasma PCR, Labor, 27.368 Hunde4,9 %
Borrelien Antikörper, München, 448 Hunde4,9 %
Babesien PCR, Labor, 20.914 Hunde3,2 %
Anaplasma PCR, LMU-Studie, 200 Hunde2,0 %
Diagramm einbetten
Anteil positiver Anaplasma-PCR bei Hunden in Deutschland nach Jahr, Laboreinsendungen 2008 bis 2020
Anteil positiver Anaplasma-PCR bei Hunden in Deutschland nach Jahr, Laboreinsendungen 2008 bis 20202008: 4,7 %; 2009: 4,4 %; 2010: 3,4 %; 2011: 4,7 %; 2012: 4,3 %; 2013: 3,1 %; 2014: 4,4 %; 2015: 5,3 %; 2016: 5,2 %; 2017: 5,7 %; 2018: 5,0 %; 2019: 5,3 %; 2020: 5,1 %024620084,7 %200920102011201220133,1 %20142015201620175,7 %2018201920205,1 %%

Quelle: Schäfer et al., Animals 2023, Tabelle 2 (LABOKLIN, 27.368 Hunde). Die PCR-Zahlen sind über die Jahre vergleichbar; bei den Antikörpertests kam 2017 der ELISA hinzu.

Zahlen anzeigen
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20084,7 %
20094,4 %
20103,4 %
20114,7 %
20124,3 %
20133,1 %
20144,4 %
20155,3 %
20165,2 %
20175,7 %
20185,0 %
20195,3 %
20205,1 %
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Anaplasma phagocytophilum bei Hunden in Deutschland nach Alter, Laboreinsendungen 2008 bis 2020
AltersgruppePCR positivPCR getestetAnteil PCRAntikörper positivAntikörper getestetAnteil Antikörper
bis 2 Jahre2064.9344,2 %2.55720.74912,3 %
über 2 bis 7 Jahre4789.5295,0 %8.92431.19828,6 %
über 7 bis 10 Jahre2856.0194,7 %6.47316.34939,6 %
über 10 bis 13 Jahre2133.8095,6 %3.7048.75742,3 %
über 13 Jahre497626,4 %6001.47540,7 %

Ältere Hunde haben öfter Antikörper, laut Autoren möglicherweise wegen häufigerer Kontakte über die Jahre oder weil Antikörper lange bestehen bleiben. Positive PCR-Ergebnisse häuften sich von Juni bis August, einen Monat nach dem Aktivitätsgipfel des Holzbocks. Die Autoren sehen über die Jahre einen Anstieg. Die Zusammenfassung der Studie nennt an einer Stelle 23,3 % statt 27,4 % Antikörper; die Ergebnistabelle bestätigt 27,4 %.

Welche Zecke überträgt welche Krankheit auf Hunde?

Der Holzbock überträgt Anaplasmose und Borreliose, die Auwaldzecke die Babesiose. In Zecken, die 2010 und 2011 in Berlin und Brandenburg von Hunden abgesammelt wurden, trugen 11,6 % der Holzböcke Borrelien und 6,5 % Anaplasma phagocytophilum.

Babesia canis fand dieselbe Studie damals in keiner der 197 untersuchten Auwaldzecken. Wenige Jahre später häuften sich in der Region die Babesiose-Fälle. Ein Erreger in der Zecke heißt außerdem nicht, dass der Hund krank wird. Laut MSD Veterinary Manual muss eine Zecke für Borrelien meist 1 bis 2 Tage festsitzen, und viele infizierte Hunde zeigen keine Krankheitszeichen.

Zeckenarten an Hunden in Deutschland: übertragene Erreger, Verbreitung und Saison laut Studien und ESCCAP
ZeckeWichtige Erreger für HundeVerbreitung in DeutschlandSaisonAnteil an Hundezecken 2020/21
Holzbock (Ixodes ricinus)Anaplasma phagocytophilum, Borrelien, FSME-Virusbundesweitam häufigsten März bis Juni und September bis Oktober, auch an milden Wintertagen78,0 %
Auwaldzecke, Wiesenzecke (Dermacentor reticulatus)Babesia canisaus allen Ländern außer Hamburg gemeldet, Schwerpunkt Osten und Hessendeutlich aktiv ab Februar und im Herbst bis November, auch im Winter18,8 %
Igelzecke (Ixodes hexagonus)in Zecken nachgewiesen: Borrelien, Anaplasmaan Hunden selten, häufiger an Katzen und Igelnin den Quellen nicht ausgewertet1,65 %
Braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus)Ehrlichia canis, Babesia vogelibisher nur in Innenräumen, vor allem Südeuropain Innenräumen ganzjährig8 von 10.284 Zecken
Hyalomma (H. marginatum, H. rufipes)humanpathogene Rickettsien (vor allem R. aeschlimannii) in 44 % der untersuchten Zecken, kein CCHF-Virus gefundeneingeschleppt durch Zugvögel, Funde in 13 von 16 LändernMai bis Dezember, Gipfel 2019 und 2020 im August4 Funde an Hunden 2019 bis 2023

Die Saisonangaben stammen von ESCCAP Deutschland, die Anteile aus der Sammelstudie 2020 und 2021, die Hyalomma-Angaben aus der Hohenheimer Bürgerstudie 2019 bis 2023.

Welche Zeckenkrankheiten bringen Hunde aus dem Ausland mit?

Ehrlichiose gehört zu den häufigen Befunden bei Importhunden. Von 278 Hunden, die aus Mittelmeerländern und Südosteuropa nach Deutschland kamen und 2007 bis 2015 an der Freien Universität Berlin getestet wurden, waren 16 % positiv auf Ehrlichia canis. Auf Babesien waren es 10 % von 251 Hunden.

Insgesamt hatten 35 % der 345 importierten Hunde mindestens einen durch Vektoren übertragenen Erreger. Dazu zählen auch Leishmanien und Dirofilarien, die nicht durch Zecken übertragen werden. Wer einen Hund aus dem Ausland übernimmt, sollte ihn gezielt testen lassen. Zu den Risiken des Hundehandels über Grenzen steht mehr in unserem Report illegaler Welpenhandel.

Bei Babesiose zählt auch das Reiseziel. In der Laborstudie lag der Anteil positiver Tests bei Hunden mit Aufenthalt in Polen bei 17,9 %, in Ungarn bei 13,8 % und in Rumänien bei 13,3 %. Babesia vogeli fand sich nur bei Hunden, die in Spanien oder Griechenland gewesen waren.

Positive Tests bei 345 nach Deutschland importierten Hunden aus Mittelmeerländern und Südosteuropa, Freie Universität Berlin 2007 bis 2015
ErregerPositivGetestetAnteil
Leishmania infantum6631421 %
Ehrlichia canis4527816 %
Hepatozoon canis32811 %
Babesia spp.2525110 %
Dirofilaria spp.131787 %
Anaplasma platys1215 %

Laut MSD Veterinary Manual wird Ehrlichia canis vor allem von der Braunen Hundezecke übertragen. Die akute Erkrankung beginnt 1 bis 3 Wochen nach der Ansteckung, möglich sind Fieber, Blutungsneigung, vergrößerte Milz und Lymphknoten sowie neurologische Zeichen.

Gibt es Hyalomma-Zecken in Deutschland?

Ja, aber bisher nur eingeschleppt: Von 2019 bis 2023 wurden in Deutschland 212 erwachsene Hyalomma-Zecken gefunden, 119 davon allein 2019. Sie werden mit Zugvögeln eingeschleppt. In heißen, trockenen Jahren überleben laut Studie vermutlich mehr Nymphen und häuten sich zu erwachsenen Zecken.

Die meisten Funde stammten von Pferden, nämlich 132 von 212. An Hunden wurden 4 Hyalomma-Zecken gefunden, an Menschen 11. Das Krim-Kongo-Fieber-Virus fand sich in keiner der 175 untersuchten Zecken, Babesien und Theilerien in keiner von 132. 44 % der 175 untersuchten Zecken trugen aber Rickettsien, die für Menschen krankheitserregend sind.

Die Studie fand Hyalomma häufiger an Orten mit warmem Frühjahr. Wie sich Hitze sonst auf Hunde auswirkt, zeigt unser Report zu Hitzetagen und Hunden.

Gefundene erwachsene Hyalomma-Zecken in Deutschland nach Jahr, 2019 bis 2023
Gefundene erwachsene Hyalomma-Zecken in Deutschland nach Jahr, 2019 bis 20232019: 119; 2020: 57; 2021: 11; 2022: 16; 2023: 9050100150201911920205720211120221620239Zecken

Quelle: Chitimia-Dobler et al., Parasites & Vectors 2024 (Universität Hohenheim, Tierärztliche Hochschule Hannover u. a.). Bürgerstudie 2019 bis 2021, danach freiwillige Einsendungen. Inklusive Fotonachweise. Die Autoren warnen, dass Medienaufmerksamkeit während der Bürgerstudie die Zahlen beeinflusst haben kann.

Zahlen anzeigen
LabelZecken
2019119
202057
202111
202216
20239
Diagramm einbetten

Brauchen Hunde auch im Winter Zeckenschutz?

Ja, sagen ESCCAP Deutschland und die Autoren der Sammelstudie: Von Dezember 2020 bis Februar 2021 kamen in der Studie im Schnitt pro Monat noch 108 Auwaldzecken und 70 Holzböcke an. Die klassische Schutzsaison von April bis Oktober nennen die Autoren deshalb überholt.

Weibliche Holzböcke waren an Hunden nach Schätzung der Studie im Schnitt 78,76 Stunden festgesogen, bevor sie entfernt wurden. Das ist länger als die 1 bis 2 Tage, die Borrelien laut MSD Veterinary Manual meist zur Übertragung brauchen. Absuchen allein reicht deshalb nicht.

In den Laborzahlen oben waren Hunde mit Zeckenschutz seltener positiv als Hunde ohne (3,1 % gegenüber 8,7 %, Fragebogendaten zu 771 Hunden). Das zeigt einen Zusammenhang, keinen Wirksamkeitsnachweis. Die Berliner Klinik empfiehlt Mittel mit abwehrender oder schnell abtötender Wirkung. Was Zeckenschutz im Jahresbudget ausmacht, ordnet unser Report zu den Kosten eines Hundes ein.

Zwei Hände scheiteln das Fell am Hals eines Labradors und suchen nach Zecken, im Hintergrund ein helles Wohnzimmer
Nach jedem Spaziergang Fell, Kopf, Ohren, Achseln und Zehenzwischenräume absuchen. Allein schützt das aber nicht. Symbolbild. Symbolbild.
  • Zeckenschutz ganzjährig, nicht nur von April bis Oktober (ESCCAP Deutschland).
  • Nur Präparate verwenden, die für Hunde zugelassen sind; nicht zugelassene Mittel wie Kokosöl oder Knoblauch schützen nicht.
  • Wirkdauer beachten: Gegen die Auwaldzecke wirken manche Mittel kürzer (Probst et al. 2023).
  • Nach jedem Spaziergang absuchen, besonders nach Wiesen, Auwald und Waldrändern.
  • Zecke mit einem geeigneten Instrument wie einer Zeckenzange nahe der Haut fassen und gleichmäßig herausziehen, nicht drehen, kein Öl, Alkohol oder Klebstoff.
  • Vor Reisen in den Süden und Osten Europas und nach der Übernahme eines Auslandshundes mit der Tierarztpraxis sprechen.

Wann muss ein Hund nach einem Zeckenstich zum Tierarzt?

Sofort, wenn der Hund in den Tagen oder Wochen nach einem Zeckenstich matt wird, Fieber bekommt, rot gefärbten Urin hat oder blasse Schleimhäute zeigt. Fieber, Blutarmut, Gelbsucht und rot gefärbter Urin sind laut ESCCAP Zeichen der Babesiose, Mattigkeit und blasse Schleimhäute waren in der Berliner Fallserie häufig. 7 der 49 Hunde dort überlebten nicht.

Lahmheit, Fieber und Appetitlosigkeit können auf Anaplasmose oder Borreliose hindeuten. Laut MSD Veterinary Manual verläuft Anaplasmose meist ohne Krankheitszeichen und wird bei Bedarf 28 Tage mit Doxycyclin behandelt. Borreliose mit Nierenbeteiligung gilt dort als eine der schwersten Formen und endet oft tödlich.

Auch eine Zecke, die sich nicht oder nicht vollständig entfernen lässt, ist ein Grund für die Praxis. Was ein Besuch nach der Gebührenordnung kostet, zeigt unser Report zu den Tierarztkosten nach GOT.

  • Roter, brauner oder kaffeefarbener Urin: Verdacht auf Babesiose, noch am selben Tag.
  • Blasse oder gelbliche Schleimhäute, Schwäche, Fieber.
  • Wechselnde Lahmheit, geschwollene Gelenke, Fieber.
  • Blutungen, etwa Nasenbluten oder punktförmige Hautblutungen.
  • Fieber und unsicherer Gang, laut ESCCAP mögliche Zeichen einer FSME.
  • Zeckenreste in der Haut, die sich entzünden.

Häufige Fragen

Welche Zecke ist für Hunde in Deutschland am gefährlichsten?

Die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus), weil sie Babesia canis überträgt. In einer Fallserie aus Berlin und Brandenburg starben 7 von 49 Hunden oder wurden eingeschläfert. 2020 und 2021 war fast jede fünfte Zecke an Hunden eine Auwaldzecke (18,8 %).

Wo gibt es in Deutschland die meisten Auwaldzecken?

Im Osten. In Sachsen-Anhalt waren 66,7 % und in Brandenburg 63,6 % der von Hunden abgesammelten Zecken Auwaldzecken, in Sachsen 34,3 % und in Hessen 32,1 %. In Nordrhein-Westfalen waren es 1,0 %.

Wie häufig ist Babesiose bei Hunden in Deutschland?

Von 20.914 Hunden, die 2007 bis 2020 bei LABOKLIN per PCR getestet wurden, waren 3,2 % positiv. Das sind Laboreinsendungen, keine Zufallsstichprobe; warum getestet wurde, ist nicht erfasst. Am höchsten lag der Anteil im Saarland und in Sachsen-Anhalt mit je 7,7 %.

Wann ist das Babesiose-Risiko am höchsten?

Im Frühjahr und Herbst. Dann waren 4,7 % der Tests positiv, im Sommer und Winter 1,6 %. Das höchste Risiko zeigte der Oktober, gefolgt von April, November und Mai.

Wie viele Hunde haben Anaplasmose?

In Labordaten 2008 bis 2020 waren 4,9 % von 27.368 Hunden per PCR positiv, also aktuell infiziert. Antikörper hatten 27,4 % von 90.376 Hunden. Antikörper zeigen nur einen früheren Kontakt, keine Krankheit.

Wie oft haben Hunde in Deutschland Borreliose?

Aktuelle bundesweite Zahlen fehlen. In einer Münchner Stichprobe von 448 Hunden, veröffentlicht 2012, hatten 4,9 % Antikörper gegen Borrelien. Viele infizierte Hunde zeigen laut MSD Veterinary Manual keine Krankheitszeichen.

Brauchen Hunde im Winter Zeckenschutz?

Ja. Von Dezember 2020 bis Februar 2021 kamen in einer Sammelstudie pro Monat im Schnitt 108 Auwaldzecken und 70 Holzböcke an. ESCCAP Deutschland empfiehlt ganzjährigen Zeckenschutz.

Wie lange muss eine Zecke saugen, um Borreliose zu übertragen?

Laut MSD Veterinary Manual meist 1 bis 2 Tage. Weibliche Holzböcke saßen an Hunden in einer Studie aus Deutschland und Österreich nach Schätzung im Schnitt 78,76 Stunden, bevor sie entfernt wurden.

Gibt es Hyalomma-Zecken bei Hunden in Deutschland?

Selten. Von 212 Hyalomma-Zecken, die 2019 bis 2023 in Deutschland gefunden wurden, saßen 4 an Hunden, 132 an Pferden. Das Krim-Kongo-Fieber-Virus wurde in keiner untersuchten Zecke gefunden.

Welche Zeckenkrankheiten haben Hunde aus dem Ausland?

Von importierten Hunden aus dem Mittelmeerraum und Südosteuropa, 2007 bis 2015 in Berlin getestet, waren 16 % positiv auf Ehrlichia canis und 10 % auf Babesien. Häufigster Befund insgesamt waren Leishmanien (21 %), die nicht von Zecken übertragen werden.

Methodik und Einschränkungen

Für diesen Report haben wir nur begutachtete Studien zu Hunden und Zecken in Deutschland ausgewertet, dazu Fachinformationen von ESCCAP Deutschland und dem MSD Veterinary Manual. Alle Zahlen stammen aus den Originalarbeiten, meist aus deren Tabellen.

Die Anteile der Zeckenarten stammen aus einer Sammelstudie der Tierärztlichen Hochschule Hannover (Probst, Springer, Strube 2023), für die Tierarztpraxen von März 2020 bis Oktober 2021 Zecken einschickten. Die Verbreitung von Dermacentor stützt sich zusätzlich auf eine Bürgerstudie von Februar 2019 bis Februar 2020 (Drehmann et al. 2020).

Die Babesien- und Anaplasma-Zahlen stammen aus Auswertungen von Laborbefunden bei LABOKLIN (Schäfer et al. 2023, zwei Studien). Es handelt sich um Proben, die Tierarztpraxen eingeschickt haben; warum die Hunde getestet wurden, ist in den Studien nicht erfasst. Die Fallserie zu Babesiose stammt von der Klinik für kleine Haustiere der Freien Universität Berlin (Weingart et al. 2023).

Die Hyalomma-Zahlen stammen aus einer Bürgerstudie unter Beteiligung der Universität Hohenheim (Chitimia-Dobler et al. 2024). Ältere Daten wie die Münchner Antikörperstudie (veröffentlicht 2012) und die Untersuchung von Zecken aus Berlin und Brandenburg (2010 und 2011) tragen ihr Jahr im Text. Anteile in der Grafik zu den Bundesländern haben wir aus den Tabellen übernommen und auf eine Nachkommastelle gerundet.

Einschränkungen. Für Babesiose, Anaplasmose und Borreliose beim Hund gibt es in Deutschland keine Meldepflicht und keine amtliche Statistik; die Tierseuchenmeldeverordnung von 2026 erfasst bei Hunden unter den Zeckenkrankheiten nur FSME. Labordaten sind keine Zufallsstichprobe, der Grund der Tests ist nicht erfasst, die Häufigkeit in der gesamten Hundepopulation dürfte niedriger liegen. PCR weist eine aktuelle Infektion nach, Antikörpertests einen früheren Kontakt; Prävalenzen aus verschiedenen Methoden, Jahren und Regionen sind nicht direkt vergleichbar. In der Babesien-Studie weichen Fließtext (Saarland 7,2 %) und Tabelle (7,7 %) voneinander ab, und die Länderzeilen ergeben 20.932 statt 20.914 Hunde. In der Anaplasma-Studie nennt die Kurzfassung 23,3 % statt 27,4 % Antikörper. In der Zeckensammelstudie sind die Zeilen für Schleswig-Holstein und Thüringen in sich nicht stimmig, wir haben sie weggelassen. Die Zeckensammelstudie wurde von Intervet Deutschland finanziell unterstützt. In der Dermacentor-Studie nennt die Kurzfassung 47,12 % Hundeanteil, der Ergebnisteil 47,81 % (1.212 von 2.535). In der Münchner Studie (2012) nennt die Kurzfassung 78 Hunde mit Anaplasma-Antikörpern, zu 19,4 % und zu insgesamt 100 positiven Hunden passen aber 87 (Berechnung dogeats.in); wir verwenden 19,4 %. Aktuelle bundesweite Zahlen zu Borreliose bei Hunden haben wir nicht gefunden.

Quellen

  1. Schäfer et al.: Molecular detection of Babesia spp. in dogs in Germany (2007 to 2020), Parasites & Vectors 2023, Babesien-PCR bei 20.914 Hunden nach Bundesland, Saison, Zeckenschutz und Reiseland
  2. Probst, Springer, Strube: Year-round tick exposure of dogs and cats in Germany and Austria, Parasites & Vectors 2023, Zeckenarten an Hunden nach Bundesland, Winteraktivität, Saugdauer
  3. Weingart et al.: Autochthonous Babesia canis infections in 49 dogs in Germany, Journal of Veterinary Internal Medicine 2023, Fallserie Berlin und Brandenburg 2015 bis 2021: Befunde, Saison, Verlauf
  4. Außerdem herangezogen: Schäfer et al.: Molecular and Serological Detection of Anaplasma phagocytophilum in Dogs from Germany (2008 to 2020), Animals 2023, Drehmann et al.: The Spatial Distribution of Dermacentor Ticks in Germany, Frontiers in Veterinary Science 2020, Chitimia-Dobler et al.: Molting incidents of Hyalomma spp. carrying human pathogens in Germany, Parasites & Vectors 2024, Schreiber et al.: Pathogens in ticks collected from dogs in Berlin/Brandenburg, Germany, Parasites & Vectors 2014, Schäfer et al.: Retrospective evaluation of vector-borne infections in dogs imported from the Mediterranean region and southeastern Europe (2007 to 2015), Parasites & Vectors 2019, Barth et al.: Prevalence of antibodies against Borrelia burgdorferi sensu lato and Anaplasma phagocytophilum in dogs in Munich, Berliner und Münchener Tierärztliche Wochenschrift 2012, Barth et al.: Comparison of different diagnostic tools for the detection of Anaplasma phagocytophilum in dogs, Veterinary Clinical Pathology 2014, ESCCAP Deutschland: Zecken beim Hund, MSD Veterinary Manual: Lyme Disease in Dogs, MSD Veterinary Manual: Anaplasmosis in Dogs, MSD Veterinary Manual: Ehrlichiosis in Dogs, MSD Veterinary Manual: Babesiosis in Animals, Verordnung über die Meldung von Seuchen bei Tieren (Tierseuchenmeldeverordnung) vom 10. März 2026.

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18,8 % Anteil der Auwaldzecke an allen Zecken, die 2020 und 2021 in Deutschland von Hunden abgesammelt wurden (Probst, Springer, Strube 2023)
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Zecken und Zeckenkrankheiten beim Hund: 18,8 % Anteil der Auwaldzecke an allen Zecken, die 2020 und 2021 in Deutschland von Hunden abgesammelt
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